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Bahn-Weltcup Brisbane: Schweizer Mauro Schmid und Robin Froidevaux schnuppern am Madison-Sieg
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15.12.2019

Bahn-Weltcup Brisbane: Schweizer Mauro Schmid und Robin Froidevaux schnuppern am Madison-Sieg

Info: Bahnradsport: WELTCUP BRISBANE 2019/20
Autor: Felix Griep (Werfel)



Brisbane, 15.12.2019 – Zwei Tage nachdem sie bereits dem Bronze-Vierer in der Mannschaftsverfolgung angehört hatten, kamen die Schweizer Mauro Schmid und Robin Froidevaux am Sonntag beim Bahn-Weltcup in Brisbane in Reichweite einer weiteren Medaille, die ihnen am Ende nur knapp durch die Lappen ging. Stattdessen fuhren Sam Welsford und Cameron Meyer den vierten Heimsieg für Australien heraus. Insgesamt sammelten die Gastgeber in zwölf Rennen beachtliche neun Medaillen. Platz zwei im Medaillenspiegel belegt Polen, weil nach den Teamsprinterinnen auch Sprinter Mateusz Rudyk Gold gewinnen konnte.


Berichte vom Weltcup in Brisbane: Freitag | Samstag | Sonntag


Mit einer frühen Offensive belebten Mauro Schmid und Robin Froidevaux, die nicht zu den großen Favoriten gezählt hatten, das Madison der Männer. Schon nach 30 von 200 Runden gelang den Schweizern ein Rundengewinn, durch den sie lange Führende des Rennens blieben. An der 13. von 20 Sprintwertungen zogen jedoch die fleißig Punkte sammelnden Australier Sam Welsford/Cameron Meyer und Neuseeländer Thomas Sexton/Aaron Gate an den Eidgenossen vorbei. Als diese beiden Paare 20 Runden vor dem Ende einen Rundengewinn herausfuhren, waren zudem die Franzosen Morgan Kneisky/Kevin Vauquelin mit von der Partie, die sich daher ebenfalls vor Schmid/Froidevaux schoben, denen also letztlich nur der undankbare vierte Platz blieb – so wie zwei Wochen zuvor ihren Landsleuten Nico Selenati und Théry Schir in Hongkong. Zwischen Australien und Neuseeland hatte es lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen gegeben, doch mit Siegen an den letzten beiden Wertungen sorgten Welsford/Meyer für ein letztlich klares Ergebnis und verwiesen Sexton/Gate mit 76 zu 60 Punkten auf Platz zwei.

In Abwesenheit der niederländischen Topstars konnte Mateusz Rudyk im Sprint der Männer eine Woche nach Cambridge einen weiteren Sieg feiern. Der Pole war erneut so überlegen, wie es sonst für gewöhnlich die Oranje-Fahrer sind, und stürmte von Quali-Platz eins bis ins Finale, wo er den Neuseeländer Sam Webster in zwei Durchgängen schlug. Webster hatte zuvor im Halbfinale den Australier Matthew Glaetzer besiegt, der sich gegen den Surinamer Jair Tjon En Fa Bronze holte. Webster und Glaetzer waren in Cambridge bereits im Viertel- bzw. Achtelfinale ausgeschieden; die Japaner Tomohiro Fukaya und Yudai Nitta, die hinter Rudyk Zweiter und Dritter geworden waren, gehörten in Brisbane diesmal nicht zum Starterfeld.


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Am Samstag hatte im Sprint-Halbfinale Stephanie Morton den Zweikampf mit Martha Bayona gewonnen, doch im Keirin der Frauen gelang der Kolumbianerin die Revanche an der Australierin. Bayona verwies im Finale Morton um 0,057 Sekunden auf Platz zwei und holte sich ihren ersten Weltcup-Sieg überhaupt. Auch die Dritte Nicky Degrendele aus Belgien musste sich um weniger als eine Zehntelsekunde geschlagen geben. Sprint-Gewinnerin Wai Sze Lee aus Hongkong hatte nach einem Umweg über die Hoffnungsläufe den Finaleinzug verpast und wurde nur Elfte. Die Südkoreanerin Hyejin Lee, Gewinnerin der letzten beiden Weltcup-Runden in Hongkong und Cambridge, war nicht am Start.

Ihren zweiten Saisonsieg im Omnium der Frauen holte sich die bereits in Minsk erfolgreiche Jennifer Valente, die kaum überlegener hätte sein können. Die US-Amerikanerin begann den Wettkampf mit Platz zwei im Scratch, dem sie Siege im Temporennen und Ausscheidungsfahren folgen ließ. Trotz dieser fast perfekten Vorstellung lagen die Australierin Annette Edmondson und die Kanadierin Allison Beveridge nur sechs bzw. acht Punkte hinter ihr – doch im Punkterennen hatten sie beiden nicht den Hauch einer Chance, die sprintstarke Valente zu überholen. Beveridge wurde schlussendlich mit zwölf Punkten Rückstand Zweite, weil Edmondson nach einem Sturz das Rennen vorzeitig aufgeben musste. Dadurch rutschte die Neuseeländerin Holly Edmondston noch aufs Podest.

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Brisbane war die fünfte von sechs Stationen des Bahnradsport-Weltcups 2019/20, dessen Finale in Milton vom 23. bis 26. Januar stattfindet.






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