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The Digital Swiss 5: Erfolgreiche Weltpremiere der ersten digitalen Pro-Cycling Rennserie
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26.04.2020

The Digital Swiss 5: Erfolgreiche Weltpremiere der ersten digitalen Pro-Cycling Rennserie

Info: The Digital Swiss 5
Autor: Veranstalter Tour de Suisse



26.04.2020 – Die aktuelle Situation rund um die Coronavirus-Pandemie verlangte nach einem neuen Weg, dem Radrennsport, den Profiteams sowie den vielen Fans auf der ganzen Welt eine neue Plattform zu bieten. Eine Plattform zugunsten eines Profi-Sportevents, welche die Einhaltung sämtlicher epidemischer Vorschriften aller Länder erfüllen musste. Gründend auf einer engen und intensiven Zusammenarbeit konnten die Tour de Suisse, ROUVY, Velon und das Schweizer Fernsehen die Rennserie „The Digital Swiss 5“ innert weniger Wochen umsetzen.


Vorberichte zum Digital Swiss5:
27.03. Weltpremiere: Digitales Pro-Cycling-Rennen
17.04. Die Tour de Suisse Weltpremiere geht live

Dank der grossartigen Unterstützung durch die Tour de Suisse Sponsoren und der diversen Mediapartner sowie einer weltweiten Berichterstattung wurde eine Durchführung von „The Swiss Digital 5“ überhaupt erst möglich. In der Folge durfte diese Premiere von einer sehr grossen Reichweite in den Medien profitieren und fand in der Öffentlichkeit entsprechende Beachtung. Die öffentliche Wahrnehmung wurde auch mittels einer neuartigen und umfangreichen TV-Produktion durch SRF sport ermöglicht. Während täglich ein Fahrer im TV-Studio mitfuhr, galt es 16 Webcams von Fahrern auf der ganzen Welt sowie eine grosse Auswahl von Möglichkeiten auf der Rouvy-Plattform laufend zu koordinieren und in einer spannenden Produktion zu arrangieren.

Während den fünf digitalen Rennen waren die Radprofis auf ihren Rennrädern durch smarte Rollentrainer und die ROUVY App live miteinander verbunden. Auf seinem Monitor sah der Rennfahrer jeweils seine Position im Rennen und sich als real-life Videobild. Gleichzeitig gab der smarte Rollentrainer den jeweiligen Widerstand auf die Pedale – je nach Topografie der Strecke.

Dem neuen Format „The Digital Swiss 5“ hat sich das Who is Who der Radsport-Elite gestellt. Damit zeigte sich auch das grosse Interesse seitens des Profisports:
Weltmeister Mads Pedersen (Trek-Segafredo), Olympiasieger Greg van Avermaet (Team CCC), Überflieger der letzten Saison Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quickstep), belgisches „Wunderkind“ Remco Evenpoel (Deceuninck-Quickstep), Sieger von Paris-Nizza 2020 Max Schachmann (Bora Hansgrohe), Stundenrekordhalter Victor Campanaerts (NTT Pro Cycling), Gesamtklassementsfahrer Primoz Roglic (Jumbo-Visma), Adam Yates (Mitchelton-Scott) bis hin zum Sieger aller drei Grand Tours Vincenzo Nibali (Trek-Segafredo) – alle waren sie mit dabei.
Und auch die Schweiz war mit allem was Rang und Namen hat am Start:
Schweizer-Meister Sébastian Reichenbach (Groupama-FDJ), TdS Etappensieger 2018 Stefan Küng (Groupama-FDJ), der erfolgreichste Aktive der Schweiz Michael Albasini (Mitchelton-Scott) wie auch Silvan Dillier und Mathias Frank (beide AG2R La Mondiale). Als Special-Guest und im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft fand sich auch der Rekord-Mountainbike-Weltmeister Nino Schurter.


Rennberichte zum Digital Swiss5:
22.04.: Rohan Dennis gewinnt die virtuelle Fahrt nach Leukerbad
23.04.: Heimsieg im virtuellen Frauenfeld: Stefan Küng gewinnt die 2. Etappe
24.04.: Nicolas Roche gewinnt die Königsetappe auf dem Nufenenpass
25.04.: Michael Matthews und Stefan Küng liefern sich am eine heiße Verfolgungsjagd
26.04.: Erneuter Schlagabtausch zwischen Rohan Dennis und Nicolas Roche

Die fünf Rennen vom 22. – 26. April haben den Profis aus 16 WorldTour- und 3 Wildcard-Teams inkl. der Schweizer Nationalmannschaft alles abverlangt. Die Aufstiege nach Leukerbad, auf den Nufenenpass sowie über den Lukmanier Pass sind weder in Realität noch virtuell ein Zuckerschlecken. Es wurde gekämpft und gelitten – genau wie in jedem anderen Profi-Rennen. Dank Webcams bei den Fahrern zuhause konnte das Leiden hautnah und mitverfolgt und sogar die Fahrer miteinander verglichen werden. Es zeigte sich, dass v.a. die Fahrer, welche konstant hohe Wattzahlen drücken können, Ihre Vorteile daraus ziehen konnten. Als Highlights gehen die Siege von Stefan Küng in seinem Heimatrennen rund um Frauenfeld sowie das nervenaufreibende Duell mit Michael Matthews in die Geschichte ein. Neben Küng hat auch Rohan Dennis zwei Rennen gewonnen. Nicolas Roche vervollständigt die illustre Siegerliste.

Das sagen die Profis über „The Digital Swiss 5“:

Stefan Küng (Groupama – FDJ) beschreibt die Rennen als sehr hart und mit realem Rennfeeling. Alle Athleten seien sehr ambitioniert gewesen und hätten entsprechend ihre Höchstleistungen abgerufen. Faszinierend an diesem Format sei ebenfalls, dass trotz der grossen räumlichen Distanzen der Fahrer, alle gegeneinander antreten können.

Silvan Dillier (AG2R La Mondiale) begrüsst den Umstand, dass man im ROUVY-System nicht in einer komplett künstlichen Landschaft unterwegs sei, was er während den harten Rennen zumindest versucht habe, zu geniessen.

Nicolas Roche (Team Sunweb) war begeistert über das „The Digital Swiss 5“ Aufgebot durch sein Team und freut sich über seinen Rennsieg, nachdem er sich insgesamt fünf Wochen darauf vorbereitet habe.

Rohan Dennis (Team Ineos) unterstreicht die Effektivität des Rollentrainings und der digitalen Rennen zugunsten seiner Ambitionen in künftigen Zeitfahren.

„The Digital Swiss 5 war für alle ein Wagnis mit vielen Unbekannten. Durch den unermüdlichen Einsatz aller beteiligter Parteien konnte letztendlich eine erfolgreiche Durchführung sichergestellt werden. Spannende Rennen, grosse Sieger, zufriedene Sponsoren und begeisterte Fans, welche ihre Profis live verfolgen konnten – die Premiere darf als geglückt bezeichnet werden“, sagt Joko Vogel, Co-CEO Cycling Unlimited AG.

Die Organisation rund um die Tour de Suisse freut sich über die gelungene Lancierung der ersten digitalen Rennserie. Etwaige künftige Umsetzungen sollen basierend auf den gemachten Erfahrungen noch weiter professionalisiert werden. Die Schweizer Landesrundfahrt wird sich dadurch weiter als innovative und aussergewöhnliche Profirundfahrt profilieren.

Mit „The Digital Swiss 5“ konnte ein weiterer Wunsch der Tour de Suisse Organisation erfüllt werden: Die Fan-Racers und Hobby-Athleten rennmässig näher an die Profis zu rücken. Das täglich im Anschluss an das Profi-Rennen durchgeführte Fan-Race auf der exakt selben Strecke erfreute sich grosser Beliebtheit und verlieh den Teilnehmenden einen direkten Vergleich der eigenen Leistung mit den Profis. Auch bei diesen Rennen, an welchen insgesamt knapp 2’000 Teilnehmende am Start standen, wurde alles in die Waagschale geworfen und mit Begeisterung gefightet.

Wie es nun weitergeht, machen die Veranstalter von den finalen Resultaten von „The Digital Swiss 5“ abhängig. Dazu dienen Zuschauer- und Leserzahlen, Medienanalysen, technische Möglichkeiten, Rückmeldungen von Athleten und Partnern sowie von den Radsport-Fans. Falls sämtliche Ampeln auf grün stehen, wird über die Durchführung weiterer nationaler und internationaler Events befunden.

Abschliessend sagt Joko Vogel: „Unter dem Motto ‚besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen’ haben wir die Chance gepackt, eine neue, innovative Form des Radrennsports zu lancieren und sind stolz auf das Erreichte. Wollen wir diese Art der Rennen etablieren, warten wohlweislich noch einige Herausforderungen auf uns, welche wir aber gerne in Angriff nehmen.






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