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Teuns feiert Dauphiné-Etappensieg vor zwei durch eine halbe Minute getrennten Favoritengruppen
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10.06.2019

Teuns feiert Dauphiné-Etappensieg vor zwei durch eine halbe Minute getrennten Favoritengruppen

Info: CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 (2.UWT)
Autor: Felix Griep (Werfel)



Craponne-sur-Arzon, 10.06.2019 – Die drei Kilometer lange und fast zehn Prozent steile Côte de Saint-Victor sur Arlanc hat bereits im Finale der 2. Etappe den Kampf der Favoriten um den Gesamtsieg beim Critérium du Dauphiné eröffnet. Chris Froome, Jakob Fuglsang, Adam Yates, Nairo Quintana und Thibaut Pinot waren am Ende die Nutznießer und konnten vielen ihrer Konkurrenten 31 Sekunden abnehmen. Für den Etappensieg reichte es ihnen aber nicht, denn mit Dylan Teuns und Guillaume Martin hatten sich zwei Ausreißer über den letzten Anstieg gerettet.


Das Profil der 2. Etappe des Critérium du Dauphiné

Buchmann und Dumoulin unter den Ausreißern
Einige Fahrer, deren Namen auf der Liste der Favoriten für die Gesamtwertung stehen, warteten am zweiten Dauphiné-Tag gar nicht auf den letzten Berg, sondern versuchten ihre Außenseiterchancen als Ausreißer zu verbessern. So gehörten bei kühlem, feuchtem Wetter Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), der Vorjahresechste Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) und vier Wochen nach seinem Sturz-Aus beim Giro d’Italia auch Tom Dumoulin (Sunweb) zu einer 13-köpfigen Spitzengruppe, deren Vorsprung wegen der Gegenwehr des Teams Ineos jedoch nicht viel mehr als eineinhalb Minuten erreichte. Nach der Verpflegungszone teilte sich die Gruppe vorübergehend – mit Alaphilippe und seinem Teamkollegen Rémi Cavagna an der Spitze und Buchmann und seinem Teamkollegen Gregor Mühlberger bei den Verfolgern. Nach einer Weile schloss sich die Gruppe aber wieder zusammen, nur um im nächsten Anstieg zur Côte de la Baraque direkt wieder zu zersplittern. Diesmal waren Buchmann und Dumoulin ganz vorne und bei ihnen nur noch Gorka Izagirre (Astana) und David Gaudu (Groupama-FDJ).

Teuns feiert seinen ersten Sieg seit August 2017
Der Vorsprung des Quartetts auf das Hauptfeld nahm über die Côte de la Baraque und die direkt folgende Côte de la Barbatte hinweg kontinuierlich ab, bis sie schließlich bereits 35 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurden. Umgehend setzte sich ein neues Dutzend Fahrer ab und holte in der folgenden Abfahrt bis zum Fuß der letzten Steigung des Tages fast eine Minute Vorsprung heraus. Die Bergwertung der 2. Kategorie auf der Côte de Saint-Victor sur Arlanc (3,1 km à 9,4%) 18 Kilometer vor dem Ziel erreichten Guillaume Martin (Wanty-Gobert) und Dylan Teuns (Bahrain Merida) als Führende, dicht gefolgt von Alexey Lutsenko (Astana) und Mikaël Cherel (AG2R La Mondiale), die jedoch ebenso wie die näherkommenden Favoriten nicht noch einmal zu ihnen aufschließen konnten. Im Sprintduell gelang es Teuns, sich auf den letzten Metern gegen Martin durchsetzen und nach einer sieglosen Saison 2018 endlich wieder an seinem starken Sommer 2017 anknüpfen, als er Tour de Wallonie, Tour de Pologne und Arctic Race of Norway gewonnen hatte.

Rückschlag für Porte, Bardet und Buchmann
Die Steilheit der Côte de Saint-Victor sur Arlanc hatte auch den Favoriten zugesetzt und die Anwärter auf den Gesamtsieg in zwei Gruppen geteilt. In der ersten, die 13 Sekunden nach den Ausreißern ankam, befanden sich unter anderem Chris Froome (Ineos) und sein Adjutant Wout Poels, die im Anstieg lange das Tempo vorgegeben hatten, Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ), der nach der Steigung noch ein paarmal erfolglos attackierte, Jakob Fuglsang (Astana), der ihm im Ziel die Bonifikation für Platz drei stibitzte sowie Nairo Quintana (Movista) und Adam Yates (Mitchelton-Scott). Weitere 31 Sekunden vergingen bis zur Ankunft der nächsten Gruppe um Richie Porte (Trek-Segafredo), Romain Bardet (AG2R La Mondiale), Steven Kruijswijk (Jumbo-Visma), Daniel Martin (UAE Emirates) und Buchmann, die einen unerwartet frühen Rückschlag hinnehmen mussten. Tagessieger Teuns übernimmt das Gelbe Trikot von Edvald Boasson Hagen (Dimension Data), der knapp zwei Minuten Zeitverlust hinnehmen musste.

-> Zum Resultat

Auf der 3. Etappe sollte es normalerweise wieder etwas ruhiger werden, denn diese ist mit ihrem flachen Ende wie gemacht für eine Sprintankunft.

Video der Zielankunft







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